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Branchenbeispiel

Ein Konfigurator, der berät

Niemand weiß vorher, wie viele Module er braucht — das ist das Ergebnis, nicht die Eingabe. Dieser Konfigurator fragt deshalb erst das Dach ab, dann den Verbrauch, und empfiehlt daraus die Anlage: Modulzahl, Speichergröße, Ertrag und Amortisation.

Empfehlung statt Katalog Regeln blenden Unnötiges aus Amortisation inklusive
Unverbindlicher Richtpreis, aktualisiert sich live.
Demo-Werte ohne Anspruch auf Marktpreise.

Wie aus zwei Angaben eine Anlage wird

Der Besucher gibt die Dachfläche und seinen Verbrauch ein. Alles andere ist gerechnet — eine Kette von Formeln, die aufeinander aufbauen:

  • Was passt aufs Dach? Die nutzbare Fläche geteilt durch 1,8 m² je Modul. Beim Flachdach zählt nur rund die Hälfte: aufgeständerte Reihen brauchen Abstand, sonst verschatten sie sich gegenseitig.Fläche × Belegungsfaktor ÷ 1,8 m²
  • Was braucht der Haushalt? Verbrauch plus Wallbox plus Wärmepumpe. Als Faustregel deckt etwa 1 kWp je 1.000 kWh Jahresverbrauch.(Verbrauch + 2.500 + 3.500) ÷ 1.000 ÷ 0,44 kWp
  • Die Empfehlung ist der kleinere der beiden Werte. Ein Dach, das mehr hergibt als gebraucht wird, wird nicht vollgebaut — es sei denn, man will es.min(Dach, Bedarf)
  • Der Ertrag folgt aus Anlagenleistung, Ausrichtung und Neigung. 950 kWh je kWp ist der übliche Mittelwert für Deutschland.kWp × 950 × Ausrichtung × Neigung
  • Die Autarkie ist nach oben durch den Speicher begrenzt — nicht durch den Jahresverbrauch. Im Dezember hilft auch die doppelt so große Anlage wenig, wenn der Strom nicht über die Nacht kommt.min(Speichergrenze, Ertrag × Eigenverbrauchsquote ÷ Verbrauch)
  • Die Amortisation aus Gesamtinvestition und jährlicher Ersparnis — selbst genutzter Strom spart 35 ct, eingespeister bringt 8 ct.Investition ÷ (Eigenverbrauch × 0,35 + Einspeisung × 0,08)

Drei Dinge zum Ausprobieren

  • Dachform auf Flachdach stellen. Neigung und Ausrichtung verschwinden — bei aufgeständerten Modulen legt die Montage beides fest, die Frage wäre sinnlos. Gleichzeitig sinkt die Modulzahl, weil die Reihen Abstand brauchen.
  • Wärmepumpe auf „Ja". Der Bedarf springt um 3.500 kWh, die Empfehlung wächst mit — bis das Dach die Grenze setzt. Genau dort sieht man, ob die Fläche reicht.
  • „Dach voll belegen" wählen. Ertrag und Ersparnis steigen, die Amortisation aber auch: Der zusätzliche Strom wird eingespeist und bringt 8 statt 35 Cent. Das ist die ehrliche Antwort auf „einfach das Dach vollmachen".

Beratung, die auch nachts arbeitet

Dein Auslegungswissen als Formeln und Regeln hinterlegt — jeder Interessent bekommt in zwei Minuten seine eigene Rechnung, bevor dein Vertrieb den ersten Anruf macht.

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